Die Taufe

 

Die Taufe ist das erste von sieben Sakramenten. In ihr nimmt uns Gott in seinen Bund auf, macht uns zu Gliedern seines Volkes. Die Zusage Gottes in der Taufe kann niemals verloren gehen.

 

 

Wo melde ich mein Kind zur Taufe an?

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Wenn Sie ein Kind zur Taufe anmelden wollen, sind Sie bei uns herzlich willkommen! Sie sollten sich wenigstens vier Wochen vor dem geplanten Tauftermin bei uns melden.
  • Falls Sie zu einer anderen Pfarrei gehören oder sich noch nicht im Klaren sind, ob Sie ihr Kind katholisch taufen lassen wollen, bitten wir Sie, zunächst im ⇒Büro des Pfarrverbandes St. Korbinian anzurufen, um zu klären, was zu tun ist. Hier erfahren Sie gegebenenfalls auch, zu welcher Pfarrei Sie gehören.
  • Für den Fall, dass Sie im Gebiet einer unserer Pfarreien wohnen, ist der erste Schritt ein Besuch im zuständigen Pfarrbüro:
    ⇒St. Georg,
    ⇒St. Jakob, Vötting und Hohenbachern
    ⇒St. Ulrich, Pulling und Achering
    oder im ⇒Büro des Pfarrverbandes.
    Hier füllen Sie eine Taufanmeldung aus und vereinbaren einen Tauftermin. Sie benötigen dazu lediglich eine Kopie der Geburtsurkunde für "kirchliche Zwecke".
  • In der Pfarrkirche St. Georg wird in der Regel alle vierzehn Tage am Samstagnachmittag getauft. Bei der Anmeldung erfahren Sie die nächsten Tauftermine. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Einzeltaufe garantieren können. Die Erfahrung zeigt, dass Taufen mit zwei oder mehr Kindern oft sehr feierlich und vor allem sinnvoll sind - es geht ja auch um die Aufnahme in die größere Gemeinschaft der Kirche.
  • Außerdem können Sie auch während eines Gottesdienstes die Taufe feiern.

 

Der oder die Taufpate(n)

  • Ihr Kind braucht einen Taufpaten oder eine Taufpatin. Taufpaten müssen katholisch getauft und gefirmt sein, weil sie die Kirche im Leben des Kindes repräsentieren sollen. Eine zweite Person kann gerne einer anderen christlichen Konfession angehören. Ausgetretene können dieses kirchliche Amt nicht übernehmen.

 

Welche Vorbereitungen gehen einer Taufe voraus?

  • Nach der Anmeldung werden Sie vom taufenden Priester oder Diakon angerufen, der mit Ihnen ein Taufgespräch vereinbart.
  • Dieses etwa einstündige Gespräch findet (nach Ihrer Wahl) bei Ihnen oder im Pfarrbüro statt. Neben den Eltern sollten, falls möglich, auch die Paten anwesend sein. Im Gespräch werden die Tauffeier und ihre Bedeutung erörtert. Wenn Sie die Feier persönlich mitgestalten wollen, wird das bei dieser Gelegenheit ebenfalls besprochen.

 

Was muss ich tun, wenn ich selbst als Erwachsener getauft werden möchte?

  • Gelegentlich denken Menschen, dass nur Kinder getauft werden können. Dies stimmt aber nicht. Im Gegenteil: Ursprünglich war die Taufe das Sakrament der Lebenswende. Auch heute sind erwachsene Menschen eingeladen, in der Gemeinschaft mit Jesus Christus das Leben zu finden.
  • Wenn Sie sich als Erwachsener taufen lassen wollen, so ist ein Erstgespräch mit dem ⇒Pfarrer ein guter Einstieg. Er bespricht mit Ihnen die möglichen Wege. Den Termin dazu können Sie telefonisch vereinbaren.

    Katholischer Pfarrverband St. Korbinian in Freising; Text: Pfarrer Lederer; Ed: SM; zuletzt aktualisiert am 14.04.2016

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